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Das
Kastell San Giorgio sticht als repräsentativstes Denkmal aus den
historischen Gebäuden der Stadt La Spezia hervor. Es liegt auf einer
kleinen Erhöhung, die "Poggio" gennant wird. Im frühen
Mittelalter dominierte das Kastell die Ortschaft. Die Festung durchlief
seit der zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts zahlreiche Bauphasen.
Aus dieser Zeit stammen auch die
Fundamente des Turmes, von dem heute nur noch der Unterbau erhalten ist,
der in der oberen Etage des Kastells betrachtet werden kann. Das Mauerwerk
ist mit Schießscharten für die Bogenschützen ausgestattet,
die nach Norden, in Richtung des äußeren Gartens,
ausgerichtet sind. Der erhaltene Teil der Stadtmauer wurde durch den Bau
der Straße des XX. Septembers unterbrochen. Im Jahre 1443 erfuhr
das Kastell durch den Anbau des unteren Teiles, der nun für den Gebrauch
von Feuerwaffen geeignet war, einen radikalen Eingriff. Ein Jahrhundert
später, im Jahre 1554 wurde mit den Bauarbeiten einer wichtigen Verteidigungsanlage
begonnen, die "Bastia" gennant
wurde. Ihre Reste sind erst kürzlich wiederentdeckt worden und so
wurde mit der Rekonstruierung des oberen Teiles begonnen. Aus Angst vor
einem spanischen Gegenangriffwurden die Verteidigungssysteme am Golf von
Genua ausgebaut. So kam es 1607 zu dem letzten Eingriff am Kastell, der
ihm seine entgültige Form verlieh. Zeitgleich wurd der Turm von San
Giovanni Battista, den man auch "Schulturm" nennt, in der Bucht
von Olivo in der Nähe von Portovenere errichtet.
P.De Cotte, Plan de la Spetia et de ces nouvelles fortification
ASG, Raccolta cartografica, b. 17 bis, n. 1098.
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